Empathie statt Eislauf-Mütter

Ich bin ja manchmal ein Naivchen. Ich glaube immer an das Gute im Menschen und habe darum eine katastrophale Menschenkenntnis. Oder ich denke mir: „Joar, so ab 14 Uhr keine Kohlenhydrate mehr essen müsste reichen, um etwas abzunehmen ( – und denke dann auch in diesen Momenten wirklich, ich würde das durchhalten. Pahahahaha!). Und kürzlich erst fand ich: Mann, so bloggen hat ja Style und ist echt cool und ein super Ventil für mich. Stimmt ja auch im Großen und Ganzen. Aber bloggen ist auch Arroganz, Missgunst – und innerer Stress. Ein Klassentreffen von Eiskunstlauf-Müttern (und -Vätern), sozusagen.

 

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Sechs Dinge, an denen du erkennst, dass du mit einem Teenager zusammenwohnst

Gerade noch war sie mein kleines Baby. Jetzt ist Holtzy ganze ACHT Zentimeter größer als ich, ihr Alter ist seit drei Jahren zweistellig und gefühlt ist sie so gut wie aus dem Haus. Wie ich mich dabei fühle? Zwei Herzen schlagen ach in meiner Brust. Denn zum Einen ist er einfach viel zu schnell gegangen, dieser ganze Wachsen- und Entwickeln-Kram. Ich trauere ein bisschen der sabbernden Pummelfee hinterher, die Holtzy einst war. Den kleinen Specki-Fingern und -Füßchen, dem kleinen Köpfchen, dass auf meiner Brust vertrauensvoll in den Schlaf fand. In jeder Situation. Ob im Krankenhaus oder zu Hause. Dem kleinen Mädchen, von dem ich erst dachte, es würde nie anfangen zu sprechen und von dem ich mir zwei Monate später wünschte, es würde endlich die Klappe halten.

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Elternabend, erquickend und labend. Nicht.

Muddi war gestern Streber und hat bei der Elterninformationsveranstaltung zum Thema Berufsorientierung in Holtzys Schule in der ersten Reihe gesessen. Und dass, obwohl ich solche Veranstaltungen hasse. Nicht wegen der Inhalte, nein, nein, die sind wichtig und interessant und informativ (obwohl es in meinem Kopf für die Berufsorientierung meines Babys eigentlich noch VIEL. ZU. FRÜH! ist). Nein, es gibt einen viel profaneren Grund für mich, derartige Zusammenkünfte innerlich abzulehnen. Es ist wegen der Menschen.

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Ein Herz für Antagonisten

Sie sind böse, hinterlistig und verschlagen, schmieden finstere Pläne, zerstören ander‘ Leuts Leben (oder gar ihren ganzen Planeten), sind mal abscheulich hässlich und entstellt oder kommen als wunderschöne, smarte Wesen daher. Eines aber haben sie immer gemeinsam: Sie sind fies und gemein und nur auf ihren eigenen Vorteil aus. Die Rede ist natürlich von…: Superschurken. Hach. HACH! ❤

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Zu müde für Chaos

An Tagen wie heute, fallen mir die einfachsten Sachen wahnsinnig schwer. Aufstehen zum Beispiel. Oder atmen. Zähneputzen? Waschen? Absolute Fehlanzeige. Drauf geschissen. Ich bin sogar zu schwach, um aufs Klo zu gehen. Am liebsten würde ich in die Hose machen, aber das würde mein schönes Sofa ruinieren und für ein Neues habe ich kein Geld. Das alles – und noch viel mehr – nervt mich jetzt in diesem Moment zu Tode. „Zu müde für Chaos“ weiterlesen

Mimi und Holtzy fka „The Nerdettes“

Heute möchte ich euch gerne die Geschichte erzählen, wie es zu dem Spitznamen meiner Tochter kam. Holtzy. Dafür muss ich ein wenig zurück in der Zeit. Bis etwa ins Jahr 1984. (Oh. 1984. So wie der gleichnamige, dystopische Science-Fiction-Roman von George Orwell. Zufall? Ich denke nicht!) „Mimi und Holtzy fka „The Nerdettes““ weiterlesen

Ach, das ist nur ’ne Phase…

Was bei Kleinkindern und Teenagern oft gesagt wird, wenn sie mal wieder schwierig sind, gilt bei mir eigentlich als Dauerbeschreibung. Also, sowohl, dass ich schwierig bin, als auch, dass „es“ nur eine Phase ist. Dabei kann „es“ durch beliebige Dinge ersetzt werden.  „Ach, das ist nur ’ne Phase…“ weiterlesen

Was lange währt, wird endlich gut

Hab ich euch eigentlich schon mal erzählt, wie froh ich bin, dass ich meine Schwester habe? Nein? Nun denn, so wird es Zeit. Allerdings muss ich dazu sagen, dass das nicht immer so war. Wie sich das für ordentliche Geschwister gehört, haben wir uns zwischendurch gefetzt wie die Lords der sieben Königslande um den Eisernen Thron. Nur mit etwas weniger Mord und Totschlag. Aber nur etwas. „Was lange währt, wird endlich gut“ weiterlesen

Trennung im Wochenrhythmus

Heute war es wieder so weit. Ich „musste“ meine Holtzy in die Obhut ihres Vaters übergeben. „Musste“ in Anführungsstrichen, weil es nicht wirklich ein Zwang ist und ich rational weiß, dass es selbstverständlich das Richtige ist, dass meine Tochter bei beiden Elternteilen aufwächst. Außerdem haben Holtzys Dad und ich Gott sei Dank ein recht gutes Verhältnis für geschiedene Leute, die wir wortwörtlich sind.  Nichtsdestotrotz hasse ich es jedes Mal, wenn sie zu ihrer Papa-Woche aufbricht. „Trennung im Wochenrhythmus“ weiterlesen

Ein „Bums“ für die Krone

Ihr habt ja sicher schon mitbekommen, dass ich meine Wohnung und ihre Einrichtung, meine Katzen – ja und mittlerweile sogar mein Leben – sehr liebe. Heute Nacht allerdings, hätte das alles FAST ein jähes Ende genommen.  „Ein „Bums“ für die Krone“ weiterlesen