Sechs Dinge, an denen du erkennst, dass du mit einem Teenager zusammenwohnst

Gerade noch war sie mein kleines Baby. Jetzt ist Holtzy ganze ACHT Zentimeter größer als ich, ihr Alter ist seit drei Jahren zweistellig und gefühlt ist sie so gut wie aus dem Haus. Wie ich mich dabei fühle? Zwei Herzen schlagen ach in meiner Brust. Denn zum Einen ist er einfach viel zu schnell gegangen, dieser ganze Wachsen- und Entwickeln-Kram. Ich trauere ein bisschen der sabbernden Pummelfee hinterher, die Holtzy einst war. Den kleinen Specki-Fingern und -Füßchen, dem kleinen Köpfchen, dass auf meiner Brust vertrauensvoll in den Schlaf fand. In jeder Situation. Ob im Krankenhaus oder zu Hause. Dem kleinen Mädchen, von dem ich erst dachte, es würde nie anfangen zu sprechen und von dem ich mir zwei Monate später wünschte, es würde endlich die Klappe halten.

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So hatte ich das nicht erwartet

Ganz ehrlich? Als ich jünger war, hatte ich immer ein ganz bestimmtes Bild von mir im Kopf. Ich wohne in einem freistehenden Einfamilienhaus mit weißem Gartenzaun, habe zwei tolle Kinder, einen Hund und einen unfassbar attraktiven, bärtigen Ehemann mit Brustbehaarung. Und soll ich euch etwas sagen? Es ist VIEL, VIEL besser gekommen. Allerdings habe ich lange gebraucht, um das zu erkennen. „So hatte ich das nicht erwartet“ weiterlesen

Mimi spürt das Leben fließen

Ach Kinder, nee. Ich bin so sentimental dieser Tage. Das liegt nicht nur an der Vorweihnachtszeit. Oder daran, dass ein weiteres Jahr zur Neige geht. Nein, vielmehr liegt es daran, dass ich in letzter Zeit mit ziemlich vielen Facetten des Verlustes in Berührung gekommen bin.

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Stigmatisierung, Simulationsvorwürfe und Selbsterkenntnis

Früher, nä, früher war alles anders. Da bin ich stundenlang shoppen gegangen, habe mich mit Freunden getroffen und in nicht enden wollenden Nächten die Sau raus gelassen. Ich war ab mittags im Stadion und habe bis in die frühen Morgenstunden meinen BVB gefeiert. Egal, ob Sieg oder Niederlage. Ich hatte einen freiberuflichen Vollzeitjob als Werbetexterin und Journalistin, ein sehr ausgefülltes Sozialleben, war Mutter, Tochter, Freundin, Geliebte, Spaßvogel, Entertainerin, Gastgeberin und immer diejenige, die am besten angezogen war. Also, finde ich jedenfalls.

 

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Wann ist Zeit für neue Zeiten?

Kennt ihr das? Ihr habt die Liebe eures Lebens gefunden – nur leider liebt diese euch nicht zurück. Und ihr braucht sehr, sehr, sehr lange, um das erstens zu begreifen, zweitens zu akzeptieren und drittens euch frei zu machen für etwas Neues. Für die Punkte eins und zwei habe ich ganze neun Jahre gebraucht. Bei Punkt drei bin ich mir noch immer nicht sicher.

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