Empathie statt Eislauf-Mütter

Ich bin ja manchmal ein Naivchen. Ich glaube immer an das Gute im Menschen und habe darum eine katastrophale Menschenkenntnis. Oder ich denke mir: „Joar, so ab 14 Uhr keine Kohlenhydrate mehr essen müsste reichen, um etwas abzunehmen ( – und denke dann auch in diesen Momenten wirklich, ich würde das durchhalten. Pahahahaha!). Und kürzlich erst fand ich: Mann, so bloggen hat ja Style und ist echt cool und ein super Ventil für mich. Stimmt ja auch im Großen und Ganzen. Aber bloggen ist auch Arroganz, Missgunst – und innerer Stress. Ein Klassentreffen von Eiskunstlauf-Müttern (und -Vätern), sozusagen.

 

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Ein Herz für Antagonisten

Sie sind böse, hinterlistig und verschlagen, schmieden finstere Pläne, zerstören ander‘ Leuts Leben (oder gar ihren ganzen Planeten), sind mal abscheulich hässlich und entstellt oder kommen als wunderschöne, smarte Wesen daher. Eines aber haben sie immer gemeinsam: Sie sind fies und gemein und nur auf ihren eigenen Vorteil aus. Die Rede ist natürlich von…: Superschurken. Hach. HACH! ❤

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Zwei Mädchen und ein Zelt

Ja. Ich habe es getan. Ich war zelten. Zwar nicht wirklich zum ersten Mal (das eine Mal mit meinem Exmann vor 14 Jahren ist mittlerweile verjährt, wie ich finde) aber dennoch als absoluter Neuling. Ich. war. zelten! Wer mich kennt, wird sich jetzt vermutlich ungläubig fragen „DIE und camping? Bitch, please, das kann doch nur ’n Scherz sein!?“ Nein, ist es nicht, ist tatsächlich so passiert. Enjoy the simple life! Und das meine ich wirklich wörtlich. Glück kann so einfach sein.

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Unsere Angst bekommt ihr nicht!

In genau fünf Tagen fahren meine Tochter und ich nach London. Für einen Tag. Freitag-Nacht hin, Samstag-Nacht zurück. Dieser Trip ist seit langem geplant, er war es bereits vor dem ersten Anschlag im März. Schon damals habe ich gesagt: Wir fahren. Wir fahren auf jeden Fall, denn ich werde es nicht zulassen, dass diese fehlgeleiteten Fundamentalisten bekommen, was sie wollen. Meine Angst.

Oder die Angst meiner Familie. Und auch werden sie nicht meinen Verzicht – oder den meiner Tochter – bekommen, hinaus zu gehen in die Welt. Sie zu bereisen und zu erfahren, sie zu erleben und zu bestaunen. Diese vielen wunderschönen Dinge, die unsere Welt zu bieten hat.

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Mimi mach mal mehr!

Leute ey, warum bin ich eigentlich so faul? Ich gehe mir damit manchmal echt selbst auf die Nerven. Auf der anderen Seite: Die wichtigen Dinge im Leben bekomme ich vorbildlich geregelt, warum also nicht hartcore „Netflix and chill“ all day long?!

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Stigmatisierung, Simulationsvorwürfe und Selbsterkenntnis

Früher, nä, früher war alles anders. Da bin ich stundenlang shoppen gegangen, habe mich mit Freunden getroffen und in nicht enden wollenden Nächten die Sau raus gelassen. Ich war ab mittags im Stadion und habe bis in die frühen Morgenstunden meinen BVB gefeiert. Egal, ob Sieg oder Niederlage. Ich hatte einen freiberuflichen Vollzeitjob als Werbetexterin und Journalistin, ein sehr ausgefülltes Sozialleben, war Mutter, Tochter, Freundin, Geliebte, Spaßvogel, Entertainerin, Gastgeberin und immer diejenige, die am besten angezogen war. Also, finde ich jedenfalls.

 

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Nazis – nein danke

Früher, nä, früher, da war rechts immer meine Lieblings-Seite. Ich habe ein wenig Probleme mit Richtungsangaben und rechts konnte ich mir immer besser merken und schneller darauf reagieren. Weil ich mit rechts schreibe. Und trinke. Und masturbiere. Ich mache alles mit rechts. Ich habe sogar das Herz am rechten Fleck, obwohl es eigentlich links schlägt. Heute noch mehr als damals. Und auf Englisch heißt rechts „right“. Was nicht nur ebenjenes „rechts“ bedeutet sondern auch „richtig“. Oder „Recht“. „Human right“= „Menschenrecht“. Aber auf Deutsch, ist rechts überhaupt nicht mehr richtig. Auf Deutsch ist rechts scheiße. „Nazis – nein danke“ weiterlesen

Die absolute Härte, sind volle, lange Bärte!

Nachdem ich euch ja nun in meinem ersten Post mit einem kleinen Seelenstrip willkommen geheißen habe, möchte ich mich hier und heute mit einer noch viel wichtigeren Frage zum Thema Liebe beschäftigen:

Bart oder nicht Bart? Wie viel Bart ist überhaupt Bart? Lieber eine babypopoeske untere Gesichtshälfte, eine fein moustachierte Oberlippe oder so viel Wolle im Gesicht, das Ragnar Lothbrok vor Neid erblassen würde? Und: ist eine Mann ganz „oben ohne“ überhaupt ein Mann? „Die absolute Härte, sind volle, lange Bärte!“ weiterlesen