Sechs Dinge, an denen du erkennst, dass du mit einem Teenager zusammenwohnst

Gerade noch war sie mein kleines Baby. Jetzt ist Holtzy ganze ACHT Zentimeter größer als ich, ihr Alter ist seit drei Jahren zweistellig und gefühlt ist sie so gut wie aus dem Haus. Wie ich mich dabei fühle? Zwei Herzen schlagen ach in meiner Brust. Denn zum Einen ist er einfach viel zu schnell gegangen, dieser ganze Wachsen- und Entwickeln-Kram. Ich trauere ein bisschen der sabbernden Pummelfee hinterher, die Holtzy einst war. Den kleinen Specki-Fingern und -Füßchen, dem kleinen Köpfchen, dass auf meiner Brust vertrauensvoll in den Schlaf fand. In jeder Situation. Ob im Krankenhaus oder zu Hause. Dem kleinen Mädchen, von dem ich erst dachte, es würde nie anfangen zu sprechen und von dem ich mir zwei Monate später wünschte, es würde endlich die Klappe halten.

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Mimi und Holtzy fka „The Nerdettes“

Heute möchte ich euch gerne die Geschichte erzählen, wie es zu dem Spitznamen meiner Tochter kam. Holtzy. Dafür muss ich ein wenig zurück in der Zeit. Bis etwa ins Jahr 1984. (Oh. 1984. So wie der gleichnamige, dystopische Science-Fiction-Roman von George Orwell. Zufall? Ich denke nicht!) „Mimi und Holtzy fka „The Nerdettes““ weiterlesen

Trennung im Wochenrhythmus

Heute war es wieder so weit. Ich „musste“ meine Holtzy in die Obhut ihres Vaters übergeben. „Musste“ in Anführungsstrichen, weil es nicht wirklich ein Zwang ist und ich rational weiß, dass es selbstverständlich das Richtige ist, dass meine Tochter bei beiden Elternteilen aufwächst. Außerdem haben Holtzys Dad und ich Gott sei Dank ein recht gutes Verhältnis für geschiedene Leute, die wir wortwörtlich sind.  Nichtsdestotrotz hasse ich es jedes Mal, wenn sie zu ihrer Papa-Woche aufbricht. „Trennung im Wochenrhythmus“ weiterlesen

Zwei Mädchen und ein Zelt

Ja. Ich habe es getan. Ich war zelten. Zwar nicht wirklich zum ersten Mal (das eine Mal mit meinem Exmann vor 14 Jahren ist mittlerweile verjährt, wie ich finde) aber dennoch als absoluter Neuling. Ich. war. zelten! Wer mich kennt, wird sich jetzt vermutlich ungläubig fragen „DIE und camping? Bitch, please, das kann doch nur ’n Scherz sein!?“ Nein, ist es nicht, ist tatsächlich so passiert. Enjoy the simple life! Und das meine ich wirklich wörtlich. Glück kann so einfach sein.

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So hatte ich das nicht erwartet

Ganz ehrlich? Als ich jünger war, hatte ich immer ein ganz bestimmtes Bild von mir im Kopf. Ich wohne in einem freistehenden Einfamilienhaus mit weißem Gartenzaun, habe zwei tolle Kinder, einen Hund und einen unfassbar attraktiven, bärtigen Ehemann mit Brustbehaarung. Und soll ich euch etwas sagen? Es ist VIEL, VIEL besser gekommen. Allerdings habe ich lange gebraucht, um das zu erkennen. „So hatte ich das nicht erwartet“ weiterlesen