Was lange währt, wird endlich gut

Hab ich euch eigentlich schon mal erzählt, wie froh ich bin, dass ich meine Schwester habe? Nein? Nun denn, so wird es Zeit. Allerdings muss ich dazu sagen, dass das nicht immer so war. Wie sich das für ordentliche Geschwister gehört, haben wir uns zwischendurch gefetzt wie die Lords der sieben Königslande um den Eisernen Thron. Nur mit etwas weniger Mord und Totschlag. Aber nur etwas. „Was lange währt, wird endlich gut“ weiterlesen

Trennung im Wochenrhythmus

Heute war es wieder so weit. Ich „musste“ meine Holtzy in die Obhut ihres Vaters übergeben. „Musste“ in Anführungsstrichen, weil es nicht wirklich ein Zwang ist und ich rational weiß, dass es selbstverständlich das Richtige ist, dass meine Tochter bei beiden Elternteilen aufwächst. Außerdem haben Holtzys Dad und ich Gott sei Dank ein recht gutes Verhältnis für geschiedene Leute, die wir wortwörtlich sind.  Nichtsdestotrotz hasse ich es jedes Mal, wenn sie zu ihrer Papa-Woche aufbricht. „Trennung im Wochenrhythmus“ weiterlesen

I miss you, Gru!

Heute habe ich irgendwie Liebeskummer. Ich müsste eigentlich dringend Wäsche waschen und ein bisschen aufräumen und sauber machen, bevor heute Abend meine heiße, rothaarige Frollegin (FreundinKollegin) vor dem gemeinsamen Kinobesuch noch kurz zu mir kommt. Außerdem wollte ich unbedingt Klamotten aussortieren und zum Verkauf ins Internet stellen. Stattdessen sitze ich hier und höre Katie Melua. „I miss you, Gru!“ weiterlesen

So hatte ich das nicht erwartet

Ganz ehrlich? Als ich jünger war, hatte ich immer ein ganz bestimmtes Bild von mir im Kopf. Ich wohne in einem freistehenden Einfamilienhaus mit weißem Gartenzaun, habe zwei tolle Kinder, einen Hund und einen unfassbar attraktiven, bärtigen Ehemann mit Brustbehaarung. Und soll ich euch etwas sagen? Es ist VIEL, VIEL besser gekommen. Allerdings habe ich lange gebraucht, um das zu erkennen. „So hatte ich das nicht erwartet“ weiterlesen

Mimi spürt das Leben fließen

Ach Kinder, nee. Ich bin so sentimental dieser Tage. Das liegt nicht nur an der Vorweihnachtszeit. Oder daran, dass ein weiteres Jahr zur Neige geht. Nein, vielmehr liegt es daran, dass ich in letzter Zeit mit ziemlich vielen Facetten des Verlustes in Berührung gekommen bin.

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Der Vier-Jahres-Fluch

Ich konnte heute Nacht nicht schlafen. Die vierte Nacht in Folge, trotz meines kleinen Freundes Dominal. Und ich weiß auch ganz genau, warum. Heute ist der letzte Kontrolltermin dieses Jahres für den angeborenen Herzfehler meiner Tochter. Und dieses Ereignis macht mich immer ein bisschen nervös. Warum? Wegen des Vier-Jahres-Fluchs. „Der Vier-Jahres-Fluch“ weiterlesen

Die absolute Härte, sind volle, lange Bärte!

Nachdem ich euch ja nun in meinem ersten Post mit einem kleinen Seelenstrip willkommen geheißen habe, möchte ich mich hier und heute mit einer noch viel wichtigeren Frage zum Thema Liebe beschäftigen:

Bart oder nicht Bart? Wie viel Bart ist überhaupt Bart? Lieber eine babypopoeske untere Gesichtshälfte, eine fein moustachierte Oberlippe oder so viel Wolle im Gesicht, das Ragnar Lothbrok vor Neid erblassen würde? Und: ist eine Mann ganz „oben ohne“ überhaupt ein Mann? „Die absolute Härte, sind volle, lange Bärte!“ weiterlesen

Wann ist Zeit für neue Zeiten?

Kennt ihr das? Ihr habt die Liebe eures Lebens gefunden – nur leider liebt diese euch nicht zurück. Und ihr braucht sehr, sehr, sehr lange, um das erstens zu begreifen, zweitens zu akzeptieren und drittens euch frei zu machen für etwas Neues. Für die Punkte eins und zwei habe ich ganze neun Jahre gebraucht. Bei Punkt drei bin ich mir noch immer nicht sicher.

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