Sechs Dinge, an denen du erkennst, dass du mit einem Teenager zusammenwohnst

Gerade noch war sie mein kleines Baby. Jetzt ist Holtzy ganze ACHT Zentimeter größer als ich, ihr Alter ist seit drei Jahren zweistellig und gefühlt ist sie so gut wie aus dem Haus. Wie ich mich dabei fühle? Zwei Herzen schlagen ach in meiner Brust. Denn zum Einen ist er einfach viel zu schnell gegangen, dieser ganze Wachsen- und Entwickeln-Kram. Ich trauere ein bisschen der sabbernden Pummelfee hinterher, die Holtzy einst war. Den kleinen Specki-Fingern und -Füßchen, dem kleinen Köpfchen, dass auf meiner Brust vertrauensvoll in den Schlaf fand. In jeder Situation. Ob im Krankenhaus oder zu Hause. Dem kleinen Mädchen, von dem ich erst dachte, es würde nie anfangen zu sprechen und von dem ich mir zwei Monate später wünschte, es würde endlich die Klappe halten.

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Elternabend, erquickend und labend. Nicht.

Muddi war gestern Streber und hat bei der Elterninformationsveranstaltung zum Thema Berufsorientierung in Holtzys Schule in der ersten Reihe gesessen. Und dass, obwohl ich solche Veranstaltungen hasse. Nicht wegen der Inhalte, nein, nein, die sind wichtig und interessant und informativ (obwohl es in meinem Kopf für die Berufsorientierung meines Babys eigentlich noch VIEL. ZU. FRÜH! ist). Nein, es gibt einen viel profaneren Grund für mich, derartige Zusammenkünfte innerlich abzulehnen. Es ist wegen der Menschen.

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